Vor Fluglärm schützen

Am 6. September 2010 hat die Deutsche Flugsicherung einen ersten Vorschlag für die Flugrouten am Flughafen BER in Schönefeld veröffentlicht. Dieser Vorschlag führte zu breiten öffentlichen Protesten, da die nun vorgeschlagenen Flugrouten bei der Planfeststellung des Flughafens keine Rolle gespielt hatten. Andrea Wickleins schaltete sich sofort in die Diskussion ein und unterstützte in einem ersten Schritt die Aufnahme weiterer betroffener Gemeinden in die Fluglärmkommission. Dies ist gelungen. Darüber hinaus suchte Andrea Wicklein den Kontakt zu den betroffenen Städten und Gemeinden und zu den Bürgerinitiativen. „Nicht die Wirtschaftlichkeit der Flugrouten sondern der Schutz der Bürgerinnen und Bürger vor Lärm muss neben der Flugsicherheit oberste Priorität haben. Mein Ziel ist, den Fluglärm für möglichst viele Menschen zu minimieren - ganz unabhängig vom Wohnort“, forderte Andrea Wicklein. Die Bundespolitikerin wandte sich mehrfach mit  parlamentarischen Anfragen an die Bundesregierung, um Druck auf den Bund als Miteigentümer des BBI und Träger der Flugaufsicht auszuüben. Sie organisierte Gespräche zwischen den Gemeinden und dem zuständigen Bundesverkehrsministerium, beteiligte sich an der Formulierung einer abgestimmten Position innerhalb der SPD und setzte sich für mehr Transparenz bei Planungsvorhaben ein. Im November 2011 hat die SPD auf ihrem Landesparteitag in Falkenberg / Elster den Antrag „Die Chancen des Flughafens BER nutzen, die betroffenen Menschen entlasten“ beschlossen.

Materialien zum Thema:


Weitere Informationen:

Deutsche Flugsicherung
Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft des Landes Brandenburg zur Diskussion
Fluglärmkommission