Teltowkanal und Schleuse Kleinmachnow

Der Teltowkanal war einst ein Symbol des wirtschaftlichen Aufschwungs in der Region, dann war er ein Symbol der Teilung zwischen (West-)Berlin und Brandenburg. Nun entwickelt sich die Teltowkanalaue zu einem Symbol der Lebensqualität. Auch Andrea Wicklein unterstützt seit langem diesen Prozess.

So beispielsweise bei der Entwicklung eines Radweges am Teltowkanal. Mit dem SPD-geführten Bundesverkehrsministerium in der Vorgängerregierung war eine solche Förderung fast in Greifweite. Die unionsgeführte Bundesregierung ist von diesem Vorhaben allerdings wieder abgerückt und wollte nur noch die Planungskosten für einen Radweg fördern. Andrea Wicklein dazu: „Das Hin und Her beim geplanten Radweg am Teltowkanal ist ein einmaliger Vorgang. Einerseits steht im schwarz-gelben Koalitionsvertrag: ‚Der Radverkehr stellt für uns einen wichtigen Bestandteil städtischer Mobilität dar.‘ Andererseits droht nun der Radweg am Teltowkanal, der noch von der Vorgängerregierung als förderfähig eingestuft wurde, unterzugehen", so Wicklein.

Erfolgreich war die parteiübergreifende Initiative gegen einen überdimensionierten Ausbau der Schleuse Kleinmachnow, an der Andrea Wicklein maßgeblich beteiligt war. Im Kontakt mit der Bürgerinitiative, dem Landesverkehrsministerium und der Bundesregierung sprach sie sich dafür aus, die Neubaupläne der Schleuse angesichts der verkehrlichen Entwicklung auf dem Teltowkanal noch einmal zu überarbeiten. Im Jahr 2011 hat die Bundesregierung ihre Pläne für einen Ersatzneubau der Schleuse Kleinmachnow gestoppt.

Weitere Informationen:
Interessengemeinschaft Teltowkanalaue
Lokale Agenda Kleinmachnow