Mehrgenerationenhäuser

Angebote für Alt und Jung unter einem Dach – dafür stehen seit 2006 bundesweit die Mehrgenerationenhäuser. Auch im Wahlkreis von Andrea Wicklein in Potsdam, Teltow und in Nuthetal konnten dank der Bundesförderung mehrere Mehrgenerationenhäuser aufgebaut werden. Der Weg dorthin war keineswegs einfach. In mehreren Schreiben an das Bundesfamilienministerium musste Andrea Wicklein viel Überzeugungsarbeit leisten, damit beispielsweise das Mehrgenerationenhaus in Nuthetal gefördert wurde. Nach einer Ablehnung des Antrages in der ersten Bewilligungsrunde konnte Andrea Wicklein erreichen, dass sich die Auswahlkommission des Ministeriums bei einem Vorortbesuch vom Konzept überzeugen ließ und mit 200.000 Euro das Mehrgenerationenhaus förderte. „Die gemeinsamen Anstrengungen, Treffpunkte der Begegnung und des Miteinanders zu errichten, haben sich gelohnt. Mehrgenerationenhäuser sind ideale Ort, um für bürgerschaftliches Engagement von jung bis alt die Herzen zu öffnen und Angebote für alle Generationen unter einem Dach bereitzustellen“, ist Andrea Wicklein überzeugt.

Nun läuft schrittweise die Bundesförderung für die bisherigen Mehrgenerationenhäuser aus. Ab 2012 startet mit dem Aktionsprogramm II die Weiterentwicklung der Mehrgenerationenhäuser. Pro Mehrgenerationenhaus wurde der jährliche Bundeszuschuss seitens der schwarz-gelben Bundesregierung von 40.000 auf 30.000 Euro gesenkt. Bundesweit werden nur noch 450 statt 500 Häuser gefördert. Die Bundesförderung im Aktionsprogramm II läuft von 2012 bis Ende 2014.

In der neuen Bewerbungsrunde konnten in Brandenburg insgesamt 23 Mehrgenerationenhäuser in das Folgeprogramm aufgenommen worden – darunter auch die Mehrgenerationenhäuser in Nuthetal und Potsdam. „Damit ist die lange Hängepartie nun endlich beendet. Die Erfolgsgeschichte der Mehrgenerationenhäuser Nuthetal und Potsdam kann nun fortgeschrieben werden. Die Förderentscheidung beweist, dass hier eine gute Arbeit geleistet wurde. Nun steht endlich fest, dass die mühsam vor Ort aufgebauten Strukturen erhalten bleiben können,“ ist Andrea Wicklein erleichtert.

Ohne den hartnäckigen Druck der SPD-Bundestagsfraktion und vieler Engagierter vor Ort hätte es dieses Anschlussprogramm nicht gegeben. Andrea Wicklein erinnert sich: „Mit Anträgen und Anfragen im Parlament mussten wir die Bundesregierung immer wieder auf ein tragfähiges Folgekonzept drängen. Dann lag es vor, aber bis in den Sommer hinein dauerte es, bis überhaupt Bewerbungen erlaubt waren. Eine nachhaltige Generationenpolitik sieht anders aus.“

Das Teltower Mehrgenerationenhaus „Philantow“ geht einen anderen Weg, um die sehr gut angenommenen und auf alle Generationen ausgerichteten Angebote zukünftig auf sichere Füße zu stellen. Das Mehrgenerationenhaus wird derzeit evaluiert und strebt an, ein Familienzentrum von Potsdam-Mittelmark zu werden. Darin sieht das Mehrgenerationenhaus seine Chance, nach Auslaufen der Förderung aus dem ersten Bundesprogramm Ende 2012  von Landkreis und Kommune finanziell getragen zu werden und so umfangreiche Angebote für die Region bieten zu können. Als Schirmherrin bleibt Andrea Wicklein dem Haus weiter verbunden.

Material:

Pressemitteilung von Andrea Wicklein vom 06.07.2011 (pdf)

Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der SPD-Bundestagsfraktion „Weiterförderung der Mehrgenerationenhäuser“ vom 04.02.2011 (pdf)

SPD-Antrag „Mehrgenerationenhäuser erhalten und weiterentwickeln – Prävention stärker fördern vom 01.12.2010 (pdf)

Weitere Informationen:

Mehrgenerationenhaus Potsdam
Mehrgenerationenhaus Teltow
Mehrgenerationenhaus Nuthetal
Aktionsprogram Mehrgenerationenhaus