Beförderungsstau beim Deutschen Wetterdienst

Mit einem Hilferuf hatte sich der Personalrat des Deutschen Wetterdienstes in Potsdam an die Bundestagsabgeordnete Andrea Wicklein gewandt. Anlass waren fehlende Mittel, die zu einem erheblichen Beförderungsstau bei den rund 1.100 Beamten des mittleren Dienstes geführt hatten. Mit der Folge, dass mehr als 100 Beschäftigte seit vielen Jahren zu niedrig eingruppiert und besoldet werden. Andrea Wicklein wandte sich daraufhin an die zuständigen Fachpolitiker und forderte eine zügige Lösung. Mit Erfolg: Im Bundeshaushalt 2009 konnten doch noch die notwendigen Finanzmittel für zunächst 80 Planstellen bereitgestellt werden. Wicklein: „Das ist ein erster wichtiger Teilerfolg für die Mitarbeiter des Deutschen Wetterdienstes. Ich werde hier weiter dran bleiben, denn gute Arbeitsleistungen müssen auch entsprechend bezahlt werden.“ Weitere Verbesserungen folgten in den Bundeshaushalten 2010 und 2011. Auch für den Bundeshaushalt 2012 hat Andrea Wicklein erneut ihre Initiative für den Wetterdienst fortgesetzt und von der Bundesregierung eine Anhebung der Planstellen gefordert.

14.03.2011: Gespräch über die Besoldungssituation
Auf Initiative von Andrea Wicklein diskutierten am 14. März 2011 die SPD-Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Hacker (links) und Johannes Kahrs (rechts) mit dem Personalratsvorsitzenden des Deutschen Wetterdienstes Potsdam, Jürgen Lehmann, über die ungerechte Besoldungssituation beim größten deutschen Wetterdienstleister. Dort hatte sich über viele Jahre ein erheblicher Beförderungsstau entwickelt, der gerade die Beschäftigten des mittleren Dienstes traf.

Während Andrea Wicklein gemeinsam mit ihren SPD-Fraktionskollegen noch in der großen Koalition 80 Planstellenanhebungen von A7 auf A8 durchsetzen konnte, besteht das Problem in der untersten Besoldungsgruppe A6 fort. Hier arbeiten bundesweit rund 130 Beschäftigte, obwohl sie längst höherwertige Tätigkeiten ausüben. Andrea Wicklein: "Hier muss der Bundestag handeln. Es ist ungerecht, wenn Mitarbeiter sogar bis zum Erreichen des Pensionsalters keine Aussicht auf Beförderung haben. Das schadet letztlich dem Deutschen Wetterdienst, der auch künftig auf motivierte Fachkräfte angewiesen ist."

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Deutscher Wetterdienst