Bahnübergang Potsdam-Grube

Rund 30 Züge pro Stunde passieren den stillgelegten Bahnhof Grube. Die marode Fußgängerbrücke am Bahnhof war lange Zeit baupolizeilich gesperrt und musste 2009 abgerissen werden. Fußgänger und Radfahrer waren deshalb gezwungen, einen rund einen  Kilometer langen Umweg auf der Wublitzstraße und der Golmer Chaussee zu laufen oder zu fahren, um von Grube nach Potsdam zu gelangen. Deshalb nutzten viele Fußgänger und Radfahrer einen wilden Übergang, um die Strecke zwischen Grube und Potsdam abzukürzen. „Sie bringen sich damit in Lebensgefahr. Daher muss endlich eine Lösung des Problems gefunden werden“, forderte Andrea Wicklein. Die SPD-Politikerin machte sich deshalb für einen neuen Radweg zwischen Grube und Potsdam und für einen besseren Übergang am Bahnhof Grube stark. Bei einem Vor-Ort-Termin mit allen Beteiligten diskutierte sie über die Varianten und Kosten. Mit Erfolg. Das Brandenburger Verkehrsministerium sagte zu, einen Radweg entlang der Wublitzstraße zu bauen und die Fußgängerbrücke über die Bahnlinie bis 2013 ein Stück Richtung Norden zu verschieben. „Damit kann die Verbindung für Fußgänger und Radfahrer zwischen Grube und Potsdam deutlich verbessert werden“, so Andrea Wicklein.

Inzwischen konnte der neue Radweg entlang der Wublitzstraße eingeweiht werden. Die neue Fußgängerbrücke soll in den Jahren 2012 und 2013 gebaut wird. Am neuen Knotenpunkt Wublitzstraße/Golmer Chaussee ist ein Kreisverkehr vorgesehen.